Die Begegnung am Fenster

Es war im Winter. Kurz nachdem ich eingezogen war. Ich trank mit meiner Mitbewohnerin ein Glas Wein, setzte mich an das Fenster, das zur Straße hinaus geht, und rauchte eine Zigarette.

Leute liefen vorbei. Manche schauten. Manche sagten Hallo. Die Meisten liefen aber einfach nur vorbei. Es war schließlich kalt und jeder wollte schnell nach Hause. Auch ich wollte schnell aufrauchen und das Fenster wieder schließen.

Plötzlich kam ein älterer Herr vorbei. Er blieb stehen. Er schaute mich an und sagte Hallo. Auch ich sagte Hallo und war neugierig, was nun passieren würde. Er fragte, ob er sich ein bisschen mit mir unterhalten dürfte. Ich hatte nichts dagegen. Ich bot ihm eine Zigarette an. Die Zigarette lehnte er ab aber er fragte ob er auch ein Glas Wein haben dürfte. Ich schenkte ihm ein Glas Wein ein. Er stand vor meinem Fenster, ich saß auf dem Fensterbrett, wir stießen an und er erzählte mir ein wenig aus seinem Leben.

Er wäre früher Buchhändler gewesen. Er würde schon 35 Jahre in der Straße wohnen und lustigerweise heißt er genau wie die Straße. Aber die Straße war nicht nach ihm benannt und auch er nicht nach der Straße. Er sagte, er fände es toll, wenn man sich mit jungen Menschen noch unterhalten könnte. Er fragte woher ich käme. Und dann erzählte er mir, von der tollen Theaterszene in Stuttgart. Leider konnte ich da nicht mitsprechen. Mit Theater kenne ich mich wirklich nicht aus.

Er trank seinen Wein zuende und wiederholte, wie nett er das doch fand. Von mir einen Wein zu bekommen und sich so nett zu unterhalten. Die Jüngere Generation wäre ja nicht so gesprächig sagte er. Dann fragte er, ob wir das wiederholen könnten. Ich hatte nichts dagegen. Er meinte, er würde dann im Frühling, wenn es wieder wärmer wäre, mal wieder vorbei kommen. Er verabschiedete sich.

Ich sehen ihn öfter an meinem Fenster vorbeilaufen während ich rauche. Aber er blieb nie wieder stehen. Es ist, als hätte er unsere kleine Wein und Gesprächsbegegnung vergessen.

Hallo sage ich immer zu ihm. Aber er geht einfach immer nur vorbei. Vielleicht sollte ich mal eine Flasche Wein ins Fenster stellen…

Erste Hilfe aber richtig…

Eigentlich wollte ich für heute Schluss machen. Also Feierabend. So mit Bier und Netflix und vielleicht sogar früh ins Bett. Ausnahmsweise. Aber so einfach ist das gar nicht. Dieses Internet schaut dir zu und denkt sich – neeee! Mit dir nicht Freundchen! Und dann spuckt dieses Internet einfach noch was aus und man denkt – ach neee, nich noch was. Ich wollte doch Feierabend machen.

Aber dieses Video – nee, ich muss das anders anfangen. Wahrscheinlich haben die Meisten von euch irgendwann schon mal einen Erste Hilfe Kurs gemacht. Ihr erinnert euch vielleicht auch. Man sitzt irgendwo mit ganz vielen anderen die man nicht kennt in einem Raum vom Roten Kreuz oder so und hört sich dann erstmal lange graue aber wichtige Theorie an. Und irgendwann kommen diese Puppen zum vorschein und dann muss man an diesen Dingern zeigen was man kann. Mund zu Mund Beatmung, Herzdruckmassage und was es da noch so gibt. Und irgendwann vergisst man das dann auch wieder. Was natürlich doof ist, wenn man plötzlich an einem Unfall und oder ähnlichem vorbei kommt.

Der Arbeiter-Samariter-Bund kennt euch und eure Vergesslichkeit natürlich und tut alles, damit ihr im nächsten Notfall nicht einfach vorbeiläuft.

Because you know worum es heute geht – also in einem perfekten denglisch presentieren euch heute die First Aid Ladies dieses Video:

Wer hier kein Video sieht klickt bitte hier–>  (Dazu braucht ihr leider Facebook)

Inzest und Ne­k­ro­phi­lie

Ich glaube auf NTV oder EURONEWS laufen manchmal No Comment Nachrichten. Also man sieht einfach einen Film ohne Kommentar und man muss sich selbst seinen Teil dazu denken. So mache ich das jetzt auch. Kein Kommentar von meiner Seite. Keine Meinung. Nichts. Nur Fakten – und die reichen:

In Schweden gibt es eine liberale Volkspartei namens LUF. Der Jugendflügel der LUF hat nun neue Ideen und Vorschläge eingebracht über die man mal reden sollte. (In Schweden).

So soll der Sex zwischen Geschwistern (wenn sie älter sind als 15) und der Sex mit Leichen legalisiert werden.

Geschwister können im Normalfall ihre Meinung sagen. Tote können dies bekanntlich nicht. Dafür gibt es aber eine ganz einfache Lösung. Jeder, der will, dass mit seinem Körper nach seinem Tot Sex gemacht wird, (Alleine dieser Satz ist unglaublich) kann sich vor seinem Tot registrieren.

Die Vorsitzende der Liberalen Jugend, Cecilia Johnsson, sagt dazu folgendes:

„Ich verstehe, dass es als ungewöhnlich und widerlich angesehen wird, aber die Gesetzgebung kann nicht auf Ekel basieren. Wir sind eine Jugendorganisation und wir müssen einen Schritt weiter denken“.

Das hier ist übrigens Cecilia Johnsson:

Vorsitzende der Liberalen Jugend, Cecilia Johnsson, will, dass Inzest und Ne­k­ro­phi­lie in Schweden erlaubt werden

(Photo © LUF)

Wer schwedisch kann, hier die Originalmeldung–>

Ich habe es hier gefunden–>

Ihr habt die Macht!

Ich persönlich bin ja dafür, dass Leonardo Dicaprio endlich mal einen Oscar erhält. Und das nicht erst seit The Wolf of Wall Street oder The Revenant. Ich bin in dem Alter, langsam auf die 40 zugehend, wo ich auch andere gute Filme von Leo kenne. Zum Beispiel in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa oder auch in Jim Carroll – In den Straßen von New York lieferte Leo eine saugute Leistung ab.

Warum er bisher von einem Oscar verschont blieb, weiß wahrscheinlich keiner so genau. Aber ihr habt jetzt die Macht ihm zu einem verhelfen. Natürlich könntet ihr jetzt all seine Filme in Endlosdauerschleife anschauen oder 30 Mal ins Kino rennen oder auch die Oscarjury bestechen aber ich hab da was besseres!

Ein Jump and Run Spiel nämlich. Eines im Look der 90iger Jahre. So ein Spiel wo man seine Finger wund tippt weil man so schnell wie möglich auf verschiedenen Buchstaben herumtippen muss. Was habe ich früher solche Spiele geliebt. Atari Summer Games. Atari Winter Games. Atari Skateboard Games. Das waren noch Zeiten! Kennt ihr wahrscheinlich alle gar nicht mehr. (Ich sollte mal eine Erhebung des Durchschnittsalters meiner Leser und Leserinnen machen). Aber für diejenigen unter euch die es nicht kennen oder die des auch so geil fanden wie ich und es irgendwie vermissen – ich hab DAS SPIEL gefunden.

Tippt bis eure Fingerkuppen bluten oder wenigstens bis Leo endlich den Oscar in der Hand hält. Übrigens mit original 80er/90er Jahre Atari Sound! Und Pixelig. Und supergeil!

Viel Spaß (Wehe ihr schafft es nicht, den Oscar in die Hände zu bekommen)

The Red Carpet Rampage–>

Der Latzhosenmann ist tot!

Der wahrscheinlich bekannteste Latzhosenträger ist gestorben. Peter Lustig. Auch bekannt als Mr. Löwenzahn.

Es gab nichts besseres im Fernsehen. Peter Lustig hat mich und meine Generation aufgeklärt. Nein, nicht das was ihr jetzt wieder denkt. Er konnte wissenschaftliche Theman kindgerecht verpacken und extrem spannend und lustig rüber bringen. Zudem habe ich als Kind wirklich immer gefragt, ob er wohl tatsächlich in diesem coolen Bauwagen wohnt. Allerdings habe ich nie seine Vorliebe für Latzhosen verstanden – ich finde diese Hosen extrem furchtbar. Obwohl meine Mutter mich immer in solche stecken wollte – Hallo Mama 🙂

Hier ein paar Fakten die ihr wahrscheinlich noch nicht über ihn wusstet:

Peter Lustig war bei der berühmten „Ick bin ein Berliner“ Rede von Kennedy für den Ton verantwortlich.

Peter Lustig war mit der Erfinderin von Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen verheiratet.

Peter Lustig war in den 80ern Bhagwan Anhänger.

2007 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Und wie Peter immer am Ende von Löwenzahn gesagt hat – so, abschalten jetzt. Genug Internet für heute!

 

Fragen zum Verlieben!

Nein, hier geht es nicht um Fragen die besonders gut sind, dass man sie toll findet. Nein es geht um Fragen die man sich gegenseitig stellen kann wenn man will, dass man sich verliebt.

Klingt kompliziert?

Naja. Ist es gar nicht. Stell dir vor, du hast bald endlich mal wieder ein Date. Deine letzten Dates waren alle ok aber nichts besonderes und gesehen habt ihr euch auch nicht mehr. Vielleicht habt ihr geknutscht, vielleicht hattet ihr sogar Sex aber das wars dann schon. Eigentlich ist das doch schade oder? Wenn ihr also euer Date richtig kennen lernen wollt, dann gibt es da die 36 Fragen zum Verlieben!

Ihr nehmt euch also zwei Stunden Zeit, macht es euch gemütlich und stellt euch abwechselnd diese Fragen.

Fragen wie:

Was ist der größte Erfolg Deines Lebens?

Wenn es Dir möglich wäre, bis zu dem Alter von 90 Jahren zu leben, und Du ab dem Alter von 30 entweder den Körper oder den Geist eines 30-Jährigen für die letzten 60 Jahre Deines Lebens behalten könntest: Was von beiden würdest Du wählen?

Wann hast Du das letzte Mal vor einer anderen Person geweint? Wann hast Du das letzte Mal alleine geweint?

Ich wäre sofort dabei! Wirklich! Ernsthaft!

Also wenn ihr mehr darüber wissen wollt, dann gibt es hier die Fragen und mehr darüber–>

Wenn ihr schon so ein 36 Fragen Date hattet, dann würde ich mich sehr über eure Erfahrungen freuen. Kommentiert sie hier oder schreibt sie mir an vollerwachsen@yahoo.de.

Viel Spaß!

 

Fickt Euch Allee

Nein, ich hab nichts gegen euch. Ich hab nicht Alle geschrieben, ich habe Allee! geschrieben. Ist ein großer, himmelweiter Unterschied. Gebt ihr mir recht oder?

So ähnlich hat sich das wahrscheinlich auch Großstadtgeflüster gedacht und einen Text mit einer Melodie und einem Video zusammengepackt – herausgekommen ist unten stehendes Video.

Zur Zeit mein absolutes Lieblingslied. Wenn ich mal nen schlechten Tag hatte. Oder wenn ich die Nachbarn von oben nerven will. Oder wenn es mal nicht so läuft. Heute ist alles Okay und ich hab das Video wegen der Nachbarn auch extra leise angeschaut.

Ich mal den Teufel nämlich nicht an die Wand – ich lass ihn für mich kochen man!

Also wenn ihr mal nen schlechten Tag oder so habt – ich kann euch dieses Lied nur empfehlen. Großstadtgeflüster ist sowieso zu empfehlen!

Viel Spaß – und wegen der Nachbarn – VOLL AUFDREHEN!

Ach so! Wer mir alle Gaststars im Video aufzählen kann, bekommt einen Gummipunkt!

Das bedingungslose Grundeinkommen

Ich gebe zu, ich bin ein Fan davon. Schon seit langem interessiere ich mich für das bedingungslose Grundeinkommen und es freut mich, dass es immer mehr in die Medien gerät und auch immer mehr davon gesprochen wird.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen – was ist das eigentlich?

Nun, die Idee dahinter ist relativ simpel. Jeder, egal ob arbeitend oder nicht, egal wie viel er/sie verdient, bekommt ein Grundeinkommen. Jeder gleich viel. Zusätzlich zu seinem Gehalt. Die Ideen für die Höhe dieses Grundeinkommen schwanken etwa zwischen 700,- Euro und etwa 1000,- Euro.

Warum, wieso, weshalb?

Nun, viele Leute arbeiten sehr viel und haben trotzdem nicht genug. Viele Leute arbeiten zwar gern, würden aber gern weniger arbeiten. Um sich selbst zu entfalten, um ihre eigenen Ideen zu verwirklichen, um sich mehr um ihre Familie/Kinder/Freunde zu kümmern. Viele Leute haben keine Arbeit und sind auf staatliche Hilfe angewiesen. Diese Hilfe reicht zwar gerade so zum überleben aber mehr nicht. Auf jeden Cent muss geachtet werden, Ausflüge und Urlaube, ein bisschen Luxus der das Leben schöner macht, ist einfach nicht drin. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen soll dies ermöglicht werden.

Kritik: Ja, aber dann arbeitet doch keiner mehr.

Ich denke – DOCH! 700,- bis 1000,- Euro reichen vielleicht wenigen Leuten zum Leben aber nicht allen. Denen es nicht reicht, die arbeiten einfach weiter. Aber sie müssen, wenn sie nicht wollen, nicht mehr so viel arbeiten. Sie wissen dann, es ist trotzdem gesorgt für mich. Man könnte sich viel leichter auf Dinge konzentrieren, die einem Spaß machen. Man hat die Freiheit sich den Job zu suchen den man wirklich machen will und man muss nicht den Job machen den man hat und vielleicht gar nicht mag.

Wie soll das Ganze denn finanziert werden?

Gute Frage. Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen fallen die ganzen Hartz 4 Beträge raus. Die ganzen Leute die in Jobcentern arbeiten würden wegfallen und diese Jobcenterleute könnten dann den Leuten helfen, die wirklich arbeiten würden. Zum anderen könnte man eine Art von Luxussteuer erheben. Zigaretten die eh ungesund sind könnten teurer werden, Schokolade/Süßigkeiten ebenso, genauso wie Alkohol und das Benzin fürs Auto. Da werden viele Leute meckern – allerdings hat man mehr Geld in der Tasche und wenn es einem zu teuer ist, kann man darauf verzichten.

Zudem wird es viele Leute geben, die weniger arbeiten wollen. Die Arbeit muss aber trotzdem gemacht werden. So entstehen neue Arbeitsplätze. Und wenn alle Arbeit haben und mehr Geld in der Tasche, kann das eigentlich nur gut für die Wirtschaft sein. Weil natürlich mehr ausgegeben wird. Ist klar oder?

Seit kurzem engagiere ich mich bei Mein Grundeinkommen. Um die ganze Idee des Grundeinkommens bekannter zu machen und mehr Öffentlichkeit zu bekommen, hat sich Michael Bohmeyer etwas ausgedacht. Auf seiner Seite kann jeder mitmachen und spenden. Und immer wenn genug Geld zusammen gekommen ist für ein Jahr Grundeinkommen (1000,- Euro im Monat) wird es verlost und jemand Glückliches bekommt dieses Geld für ein Jahr. Ohne Bedingungen. Ich mochte die Idee und unterstütze sie monatlich mit einem kleinen Betrag. Um das Einkommen zu gewinnen, muss man übrigens nicht spenden. Jeder kann mitmachen.

Auch die Schweizer denken über das Grundeinkommen nach. Dort soll es sogar eine Volksabstimmung zu diesem Thema geben. Auch Finnland denkt darüber nach und dort soll es ab 2017 zu einem Grundeinkommen Experiment kommen.

Ihr seht – soweit weg ist diese Idee vom Grundeinkommen gar nicht. Was denkt ihr darüber?

Was würde ich machen, wenn ich ein Grundeinkommen hätte? Ich würde auf jeden Fall weiter arbeiten. Allerdings wahrscheinlich nicht mehr 40 Stunden die Woche. Ein Tag weniger oder fünf Tage weniger Stunden. In meiner gewonnen, freien Zeit könnte ich mich um die Projekte in meinem Kopf kümmern und außerdem könnte ich langersehnte Reiseziele endlich in angriff nehmen.

Neugierig? Dann auch hier–>

 

 

 

Moop Mama!

Ja, in den letzten Tagen war es hier etwas ruhig – so war das Ganze hier nicht geplant. Das gebe ich offen zu aber in den letzten Tagen war viel los. vollerwachsen hatte großartigen Besuch und war etwas eingespannt. Das wird sich auch wieder ändern und es werden auch wieder neue Videos kommen. Versprochen. Heute – nur mal kurz – will ich eine Band vorstellen, die ich soeben entdeckt habe. Wer hätte gedacht, dass so großartiges aus München kommen kann…

Moop Mama. Und wer das folgende Video aus irgendwelchen Gründen nicht zu Ende schafft, für den habe ich meinen Lieblingsabschnitt hier:

„Wenn du ein Mensch bist, dann hab ich Liebe für dich.
Wenn du ein Tier bist, dann hab ich Liebe für dich.
Wenn du ein Baum bist, dann hab ich Liebe für dich
Ich habe sehr viel Liebe.
Wenn du ein Getränk bist, dann hab ich Liebe für dich
Wenn du ein Bier bist, dann hab ich Liebe für dich
Wenn du mit Schaum bist
Oh Mann, das wär so großartig
Aber wenn du ein Beck’s Lemon bist, dann
Bitte stell dich nicht in das Regal zu den anderen Bieren
Und tu so, als würdest du dazu gehören,
Arschloch!“

Nazis sind Arschlöcher – Teil 2

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Und manchmal ist mir die Welt, in der ich lebe, peinlich. Im Moment trifft beides zu. Hier schrieb ich davon, dass ich auf meiner Seite eigentlich nicht großartig politisch sein will. Allerdings passen immer mehr Dinge in Deutschland, in meiner Heimat, die ich so nicht für gut befinde und die angesprochen werden müssen.

In was für einer Welt leben wir, in dem ein Bus mit Flüchlingen am Ankunftsort von einer Menge von vollgestörten Idioten empfangen wird? Idioten, die diese Flüchtlinge am austeigen hindern wollen und ihnen „Wir sind das Volk“ entgegen brüllen. Entschuldigung ihr Idioten – für was für ein Volk sprecht ihr? Was glaubt ihr, was für ein Volk ihr seid? Könnt ihr es auch eigentlich auch nur ansatzweise vorstellen, wie es für einen Menschen ist, aus seinem Land zu fliehen? Was passieren muss, bis man den Entschluss fasst, aus seiner Heimat zu fliehen? Könnt ihr euch vorstellen, wie es diesen Menschen unterwegs ergangen ist? Und dann kommen Deppen wie ihr, und stellt euch ihnen dumm brüllend in den Weg.

Und leider ist das noch gar nicht die ganze Geschichte. Eigentlich würde dies ja schon reichen. Aber es ist schon komisch, dass so viele Deppen wussten, wann der besagte Bus am Flüchtlingsheim ankommen würde. Bis dann rauskommt, dass der Flüchtlingsheimleiter AfD Mitglied ist.

Nocheinmal – in was für einer Welt leben wir eigentlich? Ich verstehe es wirklich nicht! Wer entscheidet denn bitte darüber, wer Leiter eines Flüchtlingsheims wird? Und warum wird dann bitte jemand aus der AfD genommen?

Was ich aber am wenigsten verstehe – die Polizei ist vor Ort. Aber anstelle die dummen, rechten, laut krölenden Arschlochdemonstranten zu vertreiben und für Ruhe zu sorgen, bringen sie lieber einen verängstigten Flüchtlingsjungen, der sich nicht traut aus dem Bus zu steigen, mit Gewalt ins Heim.

In was für einer Welt leben wir?

Hier das traurige Video:

 

Leiter des Flüchtlingsheims ist AfD Mitglied–>