Wenn Klaas Obst an Kokser verkaufen will…

Das Kokstaxi. Ehrlich gesagt, weiß ich tatsächlich nicht ob es das nur in Berlin gibt oder auch in anderen großen deutschen Städten. In Berlin jedenfalls, ist das ganz einfach. Ein nach Koks suchender Mensch braucht nur die Handynummer von einem Kokstaxi, schreibt dem eine SMS und dann muss man nur noch warten. Die Nummern werden unter der Hand weitergegeben – von Kokser zu Kokser quasi. Jeder hat so seinen eigenen Lieblingskoksbringdienst. Qualität ist bekanntlich nicht immer gleich. Das weiß man – auch wenn man sowas eigentlich gar nicht wissen will – wie ich – hörensagen. Du weisst schon …

Jedenfalls – einige Zeit später bekommt man Antwort oder Anruf, man soll rauskommen und auf der Straße warten. Dann fährt meist ein krass dickes Auto vor, man soll einsteigen und dann sagen was man für wie viel Geld kaufen will. So einfach ist das.

Klaas hatte die Idee, dazu nen Film – besser gesagt, ein kleines Filmchen Experiment zu machen und nahm sich vor, Obst an Kokser zu verkaufen. Eines der besten Videos die ich seit langem gesehen habe – abgesehen von unseren natürlich…

Schaut einfach selbst:

Gentrifick Dich!

Ich sag heute mal nichts. Ich lasse ein Video sprechen.

 

Via Schlecky Silberstein

Und bei dir so?

Na?

Na?!

Ach ja, muss ja… Und selbst?

Ein Gesprächseinstieg wie wir ihn alle wahrscheinlich kennen und eigentlich am liebsten vermeiden möchte. Die Frage nach dem Wohlbefinden. Was antwortet man,  wenn es einem tatsächlich nicht so gut geht? Kann/darf/soll man zugeben, dass man gerade Probleme hat, dass man gerade in ein Loch gefallen ist, dass man Depressionen hat?

Jeder sollte selbst entscheiden, wie und ob er darüber redet aber ich finde tatsächlich, dass reden hilft. Eigene Erfahrung. Und Markus Kavka denkt darüber wohl ähnlich und widmet sich in BAR TALK dem Thema Depressionen und redet mit allerhand Prominenten über deren Gefühle, Probleme und Ängste.

Gute Idee finde ich. Kann man auch mal anschauen. Hier zum Beispiel mit Prinz Pi – ein Rapper der seine Musik dazu nutzt, um über seine bipolaren Erkrankung zu sprechen.

 

Gefunden via Mitvergnügen

Einfach mal den Trump volltröten!

Mir geht die aktuelle Berichterstattung total auf die Nerven. Trump hier, Trump da. Klar ist der Typ ein Idiot und klar, man kann wirklich nicht verstehen, wie ein Land den zum Präsidenten wählt. Aber auf allen Seiten, in allen Magazinen, in allen Zeitungen geht es nur noch um Trump. Wem hat er diesmal wie die Hand geschüttelt, was hat er nun wieder getwittert, was hat er bzw. sein Team nun wieder peinliches vollbracht…

Geht euch das auch so? Ihr seid nur noch genervt? Dann hab ich jetzt was für euch. Trötet ihm doch einfach euren Frust ins Gesicht!

Meine neue aktuelle Lieblingsseite im Netz–>

 

Schöne neue Welt

Eine Firma in Schweden implantiert ihren Mitarbeitern Minichips in die Hand. Damit lassen sich Türen öffnen, Drucker bedienen und der Snack in der Cafeteria bezahlen. Ja das alles könnte man auch mit einer Schlüsselkarte machen. Oder einem Code. Oder Bargeld. Aber so braucht man weder Schlüsselkarte und Bargeld mit sich rumtragen, man braucht sich nicht drum kümmern wo seine Schlüsselkarte rumliegt und den Code braucht man sich auch nicht mehr merken.

Total praktisch. Total scheisse!

Nebenbei weiß die Firma natürlich auch von jedem Mitarbeiter wann dieser kommt, wann dieser geht, wie viel kopiert/gedruckt und gesnackt wird.

Total praktisch. Total scheisse!

Und die Mitarbeiter lassen sich das Teil auch noch freiwillig einsetzen.  Die Injektion des Chips erfolgt auf kleinen Firmenpartys.

Total praktisch. Total scheisse!

Verglichen wird das dann auch noch mit Herzschrittmachern – gegen die hat ja auch keiner was. Verrückte Welt. Die Zukunft wird immer mehr 1984!

 

Gefunden auf SPON.

 

Vögeln fürs Vaterland

Vögel sind tolle Tiere. Vögeln ist auch meistens super. Vögeln fürs Vaterland? Was ist das nun wieder?

Vögeln fürs Vaterland? ist ein Buch von Kerstin Herrnkind. In ihrem Buch, rechnet sie mit der Diskriminierung Kinderloser in Deutschland ab und auch sehr gewaltig mit der deutschen Politik. Stern Online war so nett und hat einen kleinen Text aus dem Buch veröffentlicht – und alleine dieser kleine Textauszug spricht mir sehr aus dem Herzen.

Politiker, die nie „normal“ gearbeitet haben, keine Ahnung wie es sich als normal arbeitender Mensch anfühlt, erhöhen sich ständig die Diäten und fordern dann auch noch eine Sondersteuer von Kinderlosen. Gehts noch?

Hier der Textauszug. Das Buch kann man unter anderem hier kaufen–>

„Die Junge Union würde Kinderlosen gerne eine Sondersteuer aufbrummen. Ein Prozent des Bruttolohns. Und eine 1000-Euro-Prämie pro Neugeborenen, bezahlt von Kinderlosen. In der Partei gibt es durchaus Gegenwind. „Mittelalterlich“, nannte Christian Bäumler von der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft diese Idee, Jens Spahn allerdings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, lobt den „mutigen Vorschlag“ der Jungen Union. Und erklärt in Zeitungen flugs, dass „eine stärkere Belastung der Kinderlosen zur Entlastung der Familien“ zum „generellen Prinzip in der Sozialversicherung“ werden solle. „Fair und gerecht wäre es, wenn vor allem die Kinderlosen einen größeren Beitrag zur Vorsorge leisten. Die Eltern, die künftige Beitragszahler großziehen, haben ihren Anteil ja schon geleistet. Ich kann mir daher vorstellen, dass wir den Beitragssatz für Kinderlose künftig weiter erhöhen“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“.

Spahn ist genau der Richtige, um solche Forderungen aufzustellen. Er ist – nach allem, was man weiß – kinderlos, hat bislang auch noch keinen Beitragszahler großgezogen, um es mit seinen Worten zu sagen. Ein Kinderloser, der sich für Familien starkmacht. Donnerwetter, staunt man. Doch sehen wir uns die Biografie von Herrn Spahn doch mal ein bisschen genauer an. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann arbeitete Spahn genau ein Jahr lang in seinem Beruf, bevor er 2002 – nur wenige Jahre, nachdem er Abitur gemacht hatte – für die CDU in den Bundestag einzog. Spahns Beitrag in die Rentenversicherung dürfte also überschaubar sein. Abgeordnete, die Kinderlosen besonders gerne vorwerfen, sie hätten nix für die Rentenkasse getan, müssen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das müssen nur normal sterbliche Angestellte. Dafür ist die Altersversorgung der Abgeordneten üppig, wie der Bund der Steuerzahler ausgerechnet hat: Schon nach einem Jahr im Bundestag haben sie Anspruch auf 233 Euro Pension pro Monat. Nach zehn Jahren im Parlament kassieren Ex-Politiker weit über 2000 Euro im Monat. „Eine Unverschämtheit“, findet selbst die konservative „Welt“.

Zwar müssen Abgeordnete ihre Pension versteuern, trotzdem können Normalbürger von so einer Altersversorgung nur träumen. Zum Vergleich: Männer hatten Ende 2014 eine Durchschnittsrente von 1.013 Euro. Frauen mussten mit 762 Euro auskommen. 2015 wurde Spahn – nach 13 Jahren im Bundestag – Parlamentarischer Staatssekretär, bezieht nun – nach Berechnungen des Steuerzahlerbundes – ein stolzes Monatseinkommen von 19.900 Euro. Wenn er mal aus der Politik ausscheidet, wartet ein üppiges Ruhegehalt von mehreren tausend Euro auf ihn. Wenn ich die Zeche nicht zahlen muss, ist es leicht, andere zur Kasse zu bitten, werter Herr Spahn.

„Ich bin mein Geld auch wert“, behauptet er selbstbewusst auf seiner Internetseite, schließlich arbeite er 60 bis 70 Stunden pro Woche. Viele Menschen in diesem Lande arbeiten sogar noch mehr, ohne auch nur annähernd so viel zu verdienen. Leute mit hoher Verantwortung, wie LKW-Fahrer, die nach einer Befragung der Böll-Stiftung mitunter 80 Stunden pro Woche arbeiten, was eigentlich verboten ist. Für einen Tariflohn, je nach Bundesland, zwischen 9,42 Euro und 14,15 Euro brutto. Der Bund der Steuerzahler findet jedenfalls nicht, dass Herr Spahn und seinesgleichen ihr Geld wert sind. Parlamentarische Staatssekretäre gibt es zu viele, findet der Verein, der eine Institution in diesem Lande ist. Sie seien zu teuer. Und nutzlos. „Im Laufe der Jahre ist das Amt mehr und mehr zu einem machtpolitischen Instrument geworden, das sich vorzüglich zur Ämterpatronage und Pfründenwirtschaft eignet – allerdings auf Kosten der Steuerzahler.“

Politiker diskutieren darüber, die Menschen in diesem Land bis 70 arbeiten zu lassen, sie können unter bestimmten Umständen schon mit 56 in Pension gehen – bei vollen Bezügen. „Nirgendwo sonst gönnen sich die Politiker derart generöse Privilegien wie bei der eigenen Altersversorgung„, kritisiert der Steuerzahlerbund. „Bundestagsabgeordnete zahlen keine Beiträge für ihre Altersversorgung. Sowohl die Höchstversorgung als auch die jährlichen Steigerungsraten sind übertrieben.“ Und das alles, während Frauen, die Kinder kriegen, in diesem Land ihre Existenz riskieren oder mitunter einen hohen Preis fürs Muttersein zahlen. Wenn ich mir die Abgeordnetenversorgung ansehe, frage ich mich, wer die wirklichen Sozialschmarotzer in diesem Land sind.“

Pferd macht Sachen

Wenn wir alle ehrlich sind, sind wir doch nur deshalb ständig im Internet, weil wir das perfekte Video/Meme/Gif finden wollen, mit dem wir uns in unserer Crew unglaublich beliebt und unsterblich machen können.

Ist doch so oder etwa nicht?

Hört auf zu suchen! Ich hab es gefunden. Das beste Video aller Zeiten. Nagut, das beste Pferdevideo aller Zeiten. Ja stimmt, ich kenne nicht so viele Pferdevideos aber das ist bestimmt das beste von allen. Auf jeden Fall nicht schlecht. Ich hab mir jedenfalls den Arsch abgelacht. Auf Nikotinentzug. Was dieser Zusatz soll weiß ich zwar auch nicht aber egal – hier das nun wirklich wahrscheinlich beste Pferdevideo ever! Ihr dürft mir auf ewig dankbar sein oder ihr zeigt mir ein besseres!

Der Kifferkühlschrank

Was waren das damals für Zeiten. Wir waren jung. Wir lebten in Berlin. Wir wohnten in einer Wohngemeinschaft. Wir lebten im wilden Wedding. Und wir fanden uns total cool, weil wir in der Abstellkammer Gras anbauten.

Was war das für ein Aufwand. Abzugsanlage eingebaut, Bewässerungsanlage, Licht und Lüfter – haben ein Schweinegeld für Strom und Materialen ausgegeben.

Und wie aufregend das war. Eigentlich konnte man es schon weitem im Treppenhaus riechen. In der WG gibt es Gras. Und immer wenn die Eltern oder andere spiesige Freunde vorbei kamen, wurde die Abstellkammer abgeschlossen und der Schlüsselt versteckt. Und die Langzeitlehramtstudentin hatte Angst erwischt zu werden – dann hätte sie ganz umsonst jahrelang Mathe und Englisch auf Lehramt studiert.

Ach waren das noch Zeiten. Ich sags Euch!

Heute holt sich der Kiffer sein Zeug im Görli oder er besorgt sich diesen Kifferkühlschrank. Da legt man nur noch den Samen rein und wartet dann einfach bis die Pflanze fertig ist. Die eingebaute Kamera ist auch so freundlich und hält einen auf dem Laufenden. Seedo heisst das tolle Teil.

Schaust du hier:

T2 – Trainspotting – 20 Jahre danach

Choose Life. Choose a job. Choose a career. Choose a family. Choose a fucking big television, choose washing machines, cars, compact disc players and electrical tin openers. Choose good health, low cholesterol, and dental insurance. Choose fixed interest mortgage repayments. Choose a starter home. Choose your friends. Choose leisurewear and matching luggage. Choose a three-piece suit on hire purchase in a range of fucking fabrics. Choose DIY and wondering who the fuck you are on Sunday morning. Choose sitting on that couch watching mind-numbing, spirit-crushing game shows, stuffing fucking junk food into your mouth. Choose rotting away at the end of it all, pissing your last in a miserable home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked up brats you spawned to replace yourselves. Choose your future. Choose life… But why would I want to do a thing like that? I chose not to choose life. I chose somethin’ else. And the reasons? There are no reasons. Who needs reasons when you’ve got heroin?

Wie ist es, seine ehemals besten Freunde (waren sie das wirklich?), nach 20 Jahren wieder zu sehen? Wie ist es, plötzlich wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert zu werden? Wie ist es, wenn es plötzlich, nach 20 Jahren, eine Fortsetzung des einzig wahren Drogenfilms, des besten Drogenfilms aller Zeiten gibt? Warten wir es ab. Februar 2017.

Was hast du gemacht? Vor 20 Jahren? Und nimmst du eigentlich immer noch Heroin? Läufst du immer noch vor der Polizei weg? Hattest du vor 20 Jahren eine Zukunft? Wie waren deine letzten 20 Jahre? Hast du etwas aus dir gemacht? Oder wartest du lieber noch einmal 20 Jahre?

Furz verursacht Brand bei OP

Ein Pups kann manchmal herrlich befreiend sein. Manchmal unangenehm – je nach Situation, manchmal feucht, manchmal peinlich, manchmal bzw. in den meisten Situationen nicht angebracht.

Und manchmal kann er erheblichen Schaden anrichten. Das berichtet zumindest der Stern und wenn der das schreibt, dann muss es ja stimmen.

Alleine die Überschrift des Sternartikels ist lesenswert:

Furz entzündet sich bei Laser-Operation – und sorgt für Feuer im OP

Was ist passiert?

Frau lässt sich unter Vollnarkose am Gebärmutterhals mit Laser operieren und muss pupsen. Kann passieren. Allerdings sind Pupse und Laser wohl keine besonders gute Verbindung – es kommt zu einer Stichflamme. Die verusacht nicht nur Brandverletzungen bei ihr, nein auch die Vorhänge gingen in Flammen auf…

Den kompletten Artikel gibt es hier –> (Bitte schaltet euren Adblogger ein, Stern ohne Adblogger ist extrem nervig…!)